Informationen auch bei: Horst Leckner Tel. +49-(0)8021/9131
und
Thomas Leckner Tel. +49-(0)8025/998022












 

 

 

 

Paarungen, etc.

Bericht der aktuellen Runde

Vladimir Malakhov


Alexander Shabalov

  

Bereits am 12. September 2002 war die maximale Teilnehmerzahl von 512 Spielern erreicht. Von diesem Tag an wurde es stressig. Viele Spieler konnten und wollten nicht verstehen, dass wir sie nur auf die sogenannte Warteliste setzen konnten. Leider haben viele Interessenten ihre Anmeldung nur per Startgeldüberweisung vorgenommen. Mit diesen Personen mussten wir nach dem 12.9.02 Kontakt aufnehmen. Wir konnten nur die Aufnahme in die Warteliste anbieten und mussten in den meisten Fällen absagen und das Startgeldes zurück überweisen. Insgesamt kam es zu ca. 250 Absagen. Kurios ist dabei allerdings, dass wir trotzdem mit nur 510 Spielern gestartet sind, obwohl wir vor Turnierbeginn ca. 20 Spieler von der Warteliste noch in das Turnier genommen haben. Dies ist darauf zurückzuführen, dass viele Spieler trotz Anmeldung und Startgeld­zahlung einfach wegbleiben. Eine Tatsache, die einem Ausrichter überhaupt nicht gefallen kann. Die Großmeister Sax und Pinter aus Ungarn haben erst 18 Stunden vor Turnierbeginn abgesagt. GM Bagirov fand es überhaupt nicht nötig, bei uns abzusagen. Dieses Verhalten finden wir alles andere als profihaft. Da kann man einfach keinen entsprechenden Ersatz mehr beschaffen. 

Das Turnier wurde von der Blasmusik Bad Wiessee „Bayerisch eröffnet“. Zwischen den Reden sorgte eine Appenzeller Musikgruppe für eine überraschende Abwechslung. Herr Direktor Parigi von der Bank Hofmann, Co-Sponsor, hatte diese Gruppe mitgebracht. 

Organisator Horst Leckner dankte in seiner Eröffnungsrede dem Hauptsponsor KSK Miesbach Tegernsee und der Bank Hofmann als Co-Sponsor. Er betonte die gute Arbeit des inzwischen fest eingespielten Organisationsteams und die gute Unterstützung der Gemeinde Bad Wiessee und des Kuramtes unter der Regie von Herrn Rie. Herr Leckner bekam vom Präsidenten des Deutschen Schachbundes, Herrn Alfred Schlya, den Ehrenteller des DSB aufgrund seiner jahrelangen guten Arbeit für den Schachsport überreicht.

Bedingt durch einen kleinen Fehler bei der Teilnehmererfassung kam es tatsächlich zu einer Verspätung des Turnierbeginns um etwa 30 Minuten. Um 16 Uhr 30 gaben dann unsere Schiedsrichter Willi Knebel und Martin Halba die Partien frei. Sämtliche GM und IM konnten ihrer Favoritenrolle gerecht werden und es kam zu den erwarteten und sehr oft auch schnellen Siegen. Auch die weiblichen GM`s setzten sich klar durch. Morgen dürfte es sicher schon etwas spannender werden.  

Bemerkenswert war der Schwarzsieg von Petra Piochacz (DWZ 1813) über Hans-Peter Urankar (Elo 2246). Die aus unserem Schachkreis stammende 19 jährige aus Olching konnte voll überzeugen und landete einen überraschenden aber verdienten Sieg. Sie hofft, morgen einen Titelträger zu bekommen. Genauso bemerkenswert war, dass GM Shabalov seinem Gegner Michael Reiter nicht nur eine willkommene Analyse der Partie gab, sondern ihm nach Rückkehr in den Turniersaal sogar noch ein schönes Weißbier spendiert hat. Respekt für dieses Verhalten.

   

 
  

Design: Thomas Leckner, 2002