
Vladimir Malakhov

Alexander Shabalov
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Bereits
am 12. September 2002 war die maximale Teilnehmerzahl von
512 Spielern erreicht. Von diesem Tag an wurde es stressig.
Viele Spieler konnten und wollten nicht verstehen, dass wir
sie nur auf die sogenannte Warteliste setzen konnten. Leider
haben viele Interessenten ihre Anmeldung nur per Startgeldüberweisung
vorgenommen. Mit diesen Personen mussten wir nach dem
12.9.02 Kontakt aufnehmen. Wir konnten nur die Aufnahme in
die Warteliste anbieten und mussten in den meisten Fällen
absagen und das Startgeldes zurück überweisen. Insgesamt
kam es zu ca. 250 Absagen. Kurios ist dabei allerdings, dass
wir trotzdem mit nur 510 Spielern gestartet sind, obwohl wir
vor Turnierbeginn ca. 20 Spieler von der Warteliste noch in
das Turnier genommen haben. Dies ist darauf zurückzuführen,
dass viele Spieler trotz Anmeldung und Startgeldzahlung
einfach wegbleiben. Eine Tatsache, die einem Ausrichter überhaupt
nicht gefallen kann. Die Großmeister Sax und Pinter aus
Ungarn haben erst 18 Stunden vor Turnierbeginn abgesagt. GM
Bagirov fand es überhaupt nicht nötig, bei uns abzusagen.
Dieses Verhalten finden wir alles andere als profihaft. Da
kann man einfach keinen entsprechenden Ersatz mehr
beschaffen.
Das
Turnier wurde von der Blasmusik Bad Wiessee „Bayerisch eröffnet“.
Zwischen den Reden sorgte eine Appenzeller Musikgruppe für
eine überraschende Abwechslung. Herr Direktor Parigi von
der Bank Hofmann, Co-Sponsor, hatte diese Gruppe
mitgebracht.
Organisator
Horst Leckner dankte in seiner Eröffnungsrede dem
Hauptsponsor KSK Miesbach Tegernsee und der Bank Hofmann als
Co-Sponsor. Er betonte die gute Arbeit des inzwischen fest
eingespielten Organisationsteams und die gute Unterstützung
der Gemeinde Bad Wiessee und des Kuramtes unter der Regie
von Herrn Rie. Herr Leckner bekam vom Präsidenten des
Deutschen Schachbundes, Herrn Alfred Schlya, den Ehrenteller
des DSB aufgrund seiner jahrelangen guten Arbeit für den
Schachsport überreicht.
Bedingt
durch einen kleinen Fehler bei der Teilnehmererfassung kam
es tatsächlich zu einer Verspätung des Turnierbeginns um
etwa 30 Minuten. Um 16 Uhr 30 gaben dann unsere
Schiedsrichter Willi Knebel und Martin Halba die Partien
frei. Sämtliche GM und IM konnten ihrer Favoritenrolle
gerecht werden und es kam zu den erwarteten und sehr oft
auch schnellen Siegen. Auch die weiblichen GM`s setzten sich
klar durch. Morgen dürfte es sicher schon etwas spannender
werden.
Bemerkenswert
war der Schwarzsieg von Petra Piochacz (DWZ 1813) über
Hans-Peter Urankar (Elo 2246). Die aus unserem Schachkreis
stammende 19 jährige aus Olching konnte voll überzeugen
und landete einen überraschenden aber verdienten Sieg. Sie
hofft, morgen einen Titelträger zu bekommen. Genauso
bemerkenswert war, dass GM Shabalov seinem Gegner Michael
Reiter nicht nur eine willkommene Analyse der Partie gab,
sondern ihm nach Rückkehr in den Turniersaal sogar noch ein
schönes Weißbier spendiert hat. Respekt für dieses
Verhalten.
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